thueringer wald

Thüringer Wald

Nachdem wir lange gelaufen waren kamen wir an eine Hütte des Deutschen Alpenvereins. Dort fragten wir, ob wir auf einer Wiese unser Zelt aufschlagen könnten, um dort auch Feuer zu machen und zu kochen.

 

Die Frau, die uns öffnete war nur zu Besuch und wusste nicht recht, erlaubte es uns aber dann doch. Wir entdeckten auch eine Feuerstelle und vereinbarten, dass wir dort Feuer machten anstatt in der Kothe, um mehr Platz zu haben.

Wir wollten Milchreis mit Milchpulver kochen, aber da wir Lust auf richtige Milch hatten, fragten Rudi und Tine in dem Haus nach Milch. Als die beiden wiederkamen brachten sie auch noch eine Schüssel, gefüllt mit Äpfeln, Würstchen und Tomaten.

 

Wir verspeisten alles, sangen anschließend noch Lieder und schliefen in unseren Schlafsäcken ein. In der Nacht regnete es sehr stark und am nächsten Morgen waren fast alle Sachen nass. Lili bekam an dieser Stelle auch ihren Fahrtennamen, Mufflon, da sie einfach nicht aus ihrem Schlafsack kommen wollte.

Beim Frühstück namen wir uns vor, dass wir an diesem Tag nicht so viel wandern würden, sondern zu einer Wiese mit Bach laufen, um dort unsere Haare zu waschen. Erst nach langer Zeit fanden wir die richtige Wiese und bauten die Kothe auf.

Plötzlich kam aber ein Jäger und wollte uns vertreiben. Er drohte uns damit, das Ordnungsamt zu rufen und ging wieder weg. Wir blieben trotzdem und wuschen unsere Haare, bis tatsächlich das Ordnungsamt kam. Sie waren anfangs nicht sehr freundlich, erlaubten uns am Ende aber doch, auf der Wiese zu bleiben und sogar Feuer zu machen. So konnten wir mit einem leichten Gefühl des Sieges in unserer Kothe einschlafen.

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